Viskose

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Schultüten
Sport
Taschen
Tischdecken
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Trachtenmode
Vorhänge/Gardinen
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Merkmale 
Weich
Elastisch
Warm
Wasserabweisend
Leicht
Schwer
Glänzend
Fest
Flauschig
Robust
Atmungsaktiv
Gefüttert

Lieferzeit: 3 -7 Tage

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Viskose - Tipps & Inspirationen

Steckbrief Viskose

Viskose = Chemiefaser aus dem Naturstoff Zellulose (Holzfaser)
Besondere Eigenschaften:

• leicht
• fließender Fall
• robust
• fusselt nicht
• atmungsaktiv, saugstark
• antistatisch
• allergikerfreundlich
• natürlich weich
• optimale Feuchtigkeitsregulierung


Pflege: Maschinenwäsche 30 Grad pflegeleicht; läuft leicht ein; zum Trocknen in Form ziehen; Bügeln notwendig, da knitteranfällig.

Waschsymbol-teperatur-30°C
waschsymbol-nicht-in-den-trockner
Zeichen-nicht-bleichen

Tolle Viskose Nähideen

Viskosestoff Blumenmuster Lotta

Vielen Dank an Lollipop für das tolle Nähbeispiel!
Wunderschöner leichter weich fallender Viskosestoff mit romantischem Blümchen-Muster: Super geeignet für luftige Blusen, Kleider oder Tücher.

Jersey Indian Summer

Nähbeispiel Viskose 2: Vielen Dank an Der pinke Faden für das tolle Nähbeispiel! Der Jersey ist angenehm auf der Haut zu tragen. (Material: 69 % Viskose, 29 % Polyester, 2% Elasthan)

Logo

Nähen mit Viskose - So wird Dein Ergebnis perfekt

Was ist Viskose?

Herstellung

Viskose - Die weiche Chemiefaser aus natürlichem Stoff: Bei Viskose handelt es sich um eine halbsynthetische Chemiefaser, die durch das sogenannte Nassspinnverfahren gesponnen wird. Dabei werden die Fasern aus dem Rohstoff Zellulose gewonnen.

Deshalb ist die Viskosefaser auch nicht unmittelbar eine Kunstfaser. Doch warum ist Viskose so beliebt? Der Grund dafür ist, das Viskose die Vorteile der beiden Stoffe Baumwolle & Seide vereint.

Der Herstellungsprozess der Viskosefaser: Der Rohstoff für Viskose ist Holz. (z.B. Buche, Fichte, Pinie, Eukalyptus & Bambus) Für die Herstellung wird der Zellstoff (z.B. aus Buche oder Fichte) mit Natronlauge zersetzt. Danach entsteht die Grundmasse durch die Zugabe von Schwefelkohlenstoff. Letztendlich werden aus dieser Grundmasse die Viskosefasern gewonnen.

Für die Herstellung von Viskose müssen keine Bäume gefällt werden, denn die Holzspäne können aus Abfallprodukten hergestellt werden. Bei Viskose handelt es sich zwar um eine Chemiefaser, doch die Zellulose ist ein natürlicher Grundstoff.

Je nachdem, welche Rohstoffe verwendet werden und wie die chemische Veredelung erfolgt, kann Viskose bezüglich des Aussehens und der Beschaffenheit variieren. Dabei kann die Optik und die Haptik des Viskosestoffes Baumwolle, Seide oder Wolle ähneln.

Eigenschaften

Die Viskosefaser besteht aus einer Kombination der positiven Eigenschaften verschiedener Stoffe, wie z. B. Baumwolle oder Seide. Sie ist/ Sie besitzt eine/n:

leicht, robust, atmungsaktiv, saugstark, antistatisch,  allergikerfreundlich, natürlich weich, optimale Feuchtigkeitsregulierung, fusselt nicht, fließender Fall.

Auf der Haut ist Viskose sehr angenehm weich, atmungsaktiv und kühlend. Deshalb eignet sich Viskose auch besonders bei der Herstellung von Sommermode. Feuchtigkeit wird von dem Viskosestoff gut aufgenommen und auch wieder abgegeben, somit wird für eine optimale Feuchtigkeitsregulierung gesorgt. Viskose kann bis das Vierfache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen.

Zudem fusselt die Faser nicht und ist antistatisch, dadurch ist sie auch für Allergiker eine gute Wahl. Sie ist sehr leicht, aber dennoch robust. Die wunderbare Leichtigkeit und der fließende Fall sind typisch für Viskosestoffe.

Verwendungsmöglichkeiten von Viskose

Viskose zeichnet sich durch seine besondere Faserfeinheit aus. Für die Viskosefaser gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Viskose eignet sich besonders hervorragend für Sommerkleidung wie:

Röcke, T-Shirts, Bettwäsche, Sommerkleider, Blusen und ähnlichen Kleidungsstücken, denn die Modeindustrie nutzt die Faser gerne als wertvollste Kunstseide für Kleidungsstücke, die locker, leicht und luftig fallen sollen. Viskose ist nicht dehnbar, deshalb sitzen Kleidungsstücke aus diesem Material locker und schmiegen sich bequem an den Körper an. In zunehmendem Maße werden auch Stricksachen, insbesondere sommerlich-leichte, aus Viskose hergestellt. Außerdem dienen Viskosefasern als Verbandmaterial.

Auf der Haut fühlt sich die Viskosefaser sehr angenehm an. Durch die luftige Verarbeitung, wird lästiges Schwitzen vermieden, denn durch ihren natürlichen Ursprung ist sie hautfreundlich und verhindert den bei Kunstfasern häufig üblichen unangenehmen Schweißgeruch. Auch hinsichtlich der Optik ist Viskose ein wahres Multitalent: Aus den Filamenten können Stoffe verschiedenster Arten gewebt werden. Kleidungsstücke in Woll-, Baumwoll- oder Leinenoptik sind kein Problem.

Die Faser kann sowohl als alleinige Kunstfaser eingesetzt, als auch mit anderen Stoffen wie Baumwolle, Wolle oder Leinen gemischt werden. Farben werden aufgrund der starken Saugfähigkeit sehr gut von den Viskosefasern angenommen. Die Kleidungsstücke zeigen somit brillante Farben und können wahlweise matt oder seidig glänzend (z.B. Futterstoffe) erscheinen.

Unterschiede & Viskosearten

Zunächst der Unterschied zwischen Viskosestoffen, Polyester und Baumwolle:

Polyester:

• Rein synthetische Faser
• Aus Erdöl gewonnen
• Nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf
• Knitterarm
• Synthetisches Material: nicht atmungsaktiv
• Kunstfaser

Viskose:

• Aus Zellstoff hergestellt
• Sehr saugfähig
• Knittert sehr leicht, ziemlich rutschig
• Rohstoff Zellulose

Baumwolle:

• Bekannteste Naturfaser
• Am häufigsten verwendete Textilfaser
• Aus Samenhaaren der Baumwollpflanze
• Sehr saugfähig
• Trocknet nur langsam + stark knitteranfällig
• Besonders hautfreundlich
• Sehr geringes Allergiepotential

Die verschiedenen Arten der Verwendung von Viskose kommen durch die unterschiedliche Beimischung zu anderen Stoffen, wie z.B. Wolle, Baumwolle etc. zustande:

Viskose + Leinen

Viskose + Jersey

Viskosegewebe

So verarbeitest Du Viskose richtig

Zuschnitt von Viskose - 5 Tipps

Tipp 1: Ausreichende Stoffmenge kaufen:

Viskose kann bei der ersten Wäsche bis zu 30 % eingehen. Kaufe daher lieber ein paar Zentimeter Stoff mehr und wasche sie vor.

Tipp 2: Stoffkanten schon zum Vorwaschen versäubern:

Damit deine Viskose nicht bereits bei der ersten Wäsche ausfranst, solltest du die Stoffkanten rundherum abketteln.

Tipp 3: Viskose exakt zuschneiden:

Bei Viskose verrutscht der Stoff beim Versuch, eine Markierung zu setzen ständig. Deshalb können einen beim Anzeichnen eine Schneiderkreide, Trickmarker und auch das Kopierrad leicht zur Weißglut bringen. Daher der Tipp: Aufs Anzeichnen verzichten! Stecke dein Schnittmuster stattdessen zusammen mit einem Stück Backpapier an den Stoff und schneide beide zusammen in kleinen Abständen entlang des Schnittmusters zu.

Noch leichter hast du es mit Schnittteilen, die mit einer Einlage verstärkt werden müssen. Wenn der Stoff vor dem Zuschnitt noch aufgebügelt wird, macht sie den Stoff schön griffig, sodass er sich einfach in die gewünschte Form bringen lässt.

Tipp 4: Schöner Musteranschluss:

Verarbeitest du eine gemusterte Viskose, solltest du dein Schnittmuster nicht im Bruch zuschneiden, sondern als Ganzes. So kann sich die Viskose nicht gegenläufig verschieben und dein Muster bleibt im Lot.

Tipp 5: Gewichte und Rollschneider:

Da es sich bei Viskose um einen sehr leichten Stoff handelt, der schnell verrutschen kann, hilft es viele Gewichte an die Randregionen des Stoffes zu legen. Sodass der Stoff auch an Ort und Stelle gehalten wird und mit der Schere zugeschnitten werden kann. Dafür muss der Stoff leicht angehoben werden.

Eine Alternative dazu würde das Zuschneiden mit einer Schneidematte und einem Rollschneider darstellen. Hierbei muss beachtet werden, dass der Rollschneider möglichst scharf sein muss. Der Stoff muss nicht angehoben werden und verrutscht dadurch viel weniger.

Außerdem sollte das Schnittmuster nicht im Bruch, sondern gleich „ganz“ ausgedruckt/abgezeichnet und dann komplett einlagig mit dem Rollschneider zugeschnitten werden. Dadurch wird verhindert, dass sich die doppelte Lage gegeneinander verschiebt und man hat zusätzlich mehr Kontrolle.

Vikose nähen - 5 Tipps

Tipp 1: Stoffkanten immer sorgfältig versäubern:

Am besten mit der Overlock: Wenn du eine normale Nähmaschine hast, dann wähle eine Zickzacknaht, die du 5 mm. neben dem Ende der Nahtzugabe positionierst. Die Nahtzugabe anschließend dicht neben der Zickzacknaht zurückschneiden.

Noch professioneller wird es mit einer französischen Naht: Dabei werden die Stoffkanten innen liegend vernäht. Aufs Versäubern kann dann hierbei verzichtet werden.

Tipp 2: Viskose richtig fixieren:

Nähgewichte oder sehr feine sowie richtig spitze Stecknadeln, empfehlen sich zum Feststecken,
da Viskose schnell Fäden zieht. Klammern funktionieren natürlich ebenso gut.

Tipp 3: Richtige Nadel und Stichlänge bei Viskose:

Für zarte Stoffe verwendest du optimalerweise eine 60–70er Microtex Nadel und extra feines Polyester-Garn. Bei etwas stärkeren Qualitäten geht auch eine 70–80er Universalnadel und ein Allesnähergarn.

Achte darauf, dass die Nadel noch intakt ist, sich die Spitze also glatt anfühlt und nicht in der Haut verhakt. Sonst spießt sie dir den Stoff auf, welcher sehr schnell Fäden zieht. Im Zweifel nimmst du eine neue Nadel. Wähle eine kurze Stichlänge von 1,5–2 mm.

Tipp 4: Für einen sauberen Nahtbeginn:

So wird dein Stoff nicht in die Stichplatte gezogen:

1) Setze den ersten Nadelstich so weit wie möglich vom Stoffrand entfernt an und nähe ein paar Stiche, wobei du Ober- und Unterfaden festhälst und leicht daran ziehst. Nähe nun noch ein paar Stiche zurück und setzte dann deine Nahtlinie wieder fort. So wird dein Stoff nicht in die Stichplatte gezogen.

2) Lege ein wasserlösliches Stück Stickvlies (Alternativ: Ein Stückchen Küchenrolle) leicht versetzt (am Rand überstehend) an den Beginn, wo du mit deiner Naht anfangen möchtest. Beginne mit der Naht: nun wird höchstens das Stickvlies in die Stichplatte gezogen, nicht aber dein wertvolles Stück Viskose

Tipp 5: So verrutscht Viskose beim Nähen nicht:

Ein Obertransportfuß ist beim Nähen mit der Nähmaschine sehr hilfreich, dieser transportiert die Stofflagen schön gleichmäßig. Eine weitere Möglichkeit bietet, ein wasserlösliches Stickvlies, welches du unter den Stoff legen und mit nähen kannst.

Viskose richtig pflegen

Vikose waschen

Waschsymbol-teperatur-30°C

Um der Knitterbildung entgegenzuwirken, solltest du deine Waschmaschine nur zu einem Drittel befüllen.

Verwende ein Flüssigwaschmittel sowie den Fein- oder Schonwaschgang bei 30–40°C und verzichte nach Möglichkeit auf den Schleudergang. TIPP: Schütze deinen Stoff vor Abrieb, indem du ihn in einem Wäschenetz wäschst.

Viskose trocknen

waschsymbol-nicht-in-den-trockner

Bei Viskose sollte auf jeden Fall auf den Trockner verzichtet werden, denn im nassem Zustand ist Viskose weniger stabil und kann durch zu viel Krafteinwirkung reißen. Aus diesem Grund, darf sie auch nicht kräftig ausgeschüttelt werden. Vorzugsweise trocknet Viskose liegend und tropfnass.

Viskose bügeln

Viskose lässt sich recht einfach faltenfrei bügeln, dies ist auf niedrigster Stufe möglich. Dafür sollte der Stoff noch feucht sein. Ist er bereits durchgetrocknet, lege ein feuchtes Tuch zwischen Stoff und Bügeleisen.

Um die Falten zu entfernen, benötigst du keine hohen Temperaturen. Verwende ein Dampfbügeleisen, dabei reicht die Stufe 1 völlig aus. Ohne Dampf kannst du bei Viskosetextilien auch auf Stufe 2 hochdrehen.

Am besten drehst du das Kleidungsstück vor dem Bügeln auf Links. Das ist besonders bei matter Viskose wichtig. Ansonsten glänzt der Stoff nach dem Bügeln.

10 FAQs über Viskose

1) Was für ein Material ist Viskose?

Viskose ist eine chemische Faser, die aber aus einem natürlichen Grundstoff hergestellt wird. Zudem ist Viskose keine Kunstfaser, sondern ein Produkt aus natürlicher Zellulose. Optisch ist Viskose der fertigen Baumwolle, aber auch Seide, sehr ähnlich.

2) Ist Viskose eine Naturfaser?

Obwohl der zellulosische Grundstoff aus Holz gewonnene Zellulose ist, gehört Viskose streng genommen zu den Chemiefasern. Für die Herstellung wird meistens Buchenholz verwendet, manchmal aber auch Fichten-, Pinien- oder Eukalyptusholz.

Ganz Chemie ist Viskose definitiv nicht, aber es zählt dazu, da die Faser selbst industriell auf chemischer Basis hergestellt wird und nicht wie Baumwolle natürlich wächst.

Viskose ist daher eine Chemiefaser mit natürlichem Ursprung.

3) Was ist der Unterschied zwischen Viskose und Baumwolle oder Polyester?

Bei Baumwolle handelt es sich um eine Naturfaser, Viskose ist eine künstliche Faser aus Zellulose. Jedoch ist Viskose auch nicht 100% synthetisch, wie Polyester. - Viskose liegt in der Mitte.

4) Viskose waschen: Was ist das richtige Waschmittel?

Für Viskose wird oft eine Kaltwäsche empfohlen, deshalb solltest du ein Waschmittel wählen, das bei diesen Temperaturen reinigt. Dafür eignen sich am besten flüssige Feinwaschmittel. Pulverwaschmittel hinterlassen gerne mal Rückstände bei Viskose, deshalb sind diese hierbei nicht empfehlenswert. Zudem besteht die Gefahr, dass die Farben optisch abstumpfen.

Aufgrund der Eigenschaften von Viskose ist es nicht nötig, Weichspüler zu benutzen.

5) Eingelaufen? So kommt Viskose wieder in Form:

Wenn das Viskose-Teil geschrumpft aus der Waschmaschine kommt:

Nicht direkt verzagen, denn es ist noch nicht alles verloren: Wasche das Stück nochmal bei 40 Grad und ziehe es anschließend im nassen Zustand vorsichtig in Form.

Aber Achtung: Zerre nicht zu fest, sonst wird das Material unförmig oder reißt gar, da es im feuchten Zustand nicht besonders strapazierfähig ist.

6) Gibt es überhaupt Nachteile bei dem Stoff Viskose?

Viskose verfügt über viele Vorteile, jedoch gibt es auch ein paar weniger gute Eigenschaften, die zu beachten sind. Diese sind allerdings keinesfalls negativ, da du bei guter Pflege des Stoffes keine Probleme haben solltest.

  • Kann in der Wäsche einlaufen
  • Knitternd
  • Lichtempfindlich
  • Kann leicht schimmeln
  • Fasern werden bei Feuchtigkeit schwächer
7) Wie fühlt sich Viskose auf der Haut an?

Auf der Haut fühlt sich die Viskosefaser sehr angenehm an. Durch die luftige Verarbeitung, wird lästiges Schwitzen vermieden, denn durch ihren natürlichen Ursprung ist sie hautfreundlich und verhindert den bei Kunstfasern häufig üblichen unangenehmen Schweißgeruch.

Viskose ist aufgrund des leichten Gewichtes und der seidigen Textur der Fasern weniger steif als Baumwolle, dennoch robust und saugfähiger als diese. Vorteile: sehr saugstark und optimal feuchtigkeitsregulierend.

8) Ist Viskose atmungsaktiv?

Ja, Viskose ist definitiv sowohl atmungsaktiv, als auch kühlend.

9) Wie stark knittert Viskose?

Die besonders feine Strukturierung der Fasern macht Viskose besonders empfindlich, sodass sie vor allem im feuchten Zustand zum Knittern neigt. Hierbei genügt ein kurzes Bügeln, um die Falten wieder zu beseitigen.

10) Welche bekannten Viskosearten gibt es in der Mode?

Viele Mischgewebe, von Jersey bis Satin, enthalten Viskose-Anteile. Durch die erwähnten positiven Eigenschaften wird es auch zunehmend Baumwolltextilien beigemischt. Viskose-Jersey fällt meist leichter und dünner als Baumwoll-Jersey aus.

Es gibt aber auch Gewebe, die ausschließlich aus der Zellulosefaser gefertigt werden können und sich deren Vorzüge zunutze machen. (z.B. Modal und Lyocell)